Bildung & Lernen
Ich lerne mein Leben lang – und entdecke immer wieder Neues.

Ich lerne mein Leben lang
Lernen gehört zu meinem Leben – und es hört nie auf. Ich habe gelernt, mit meinem Körper, mit Lauten und mit meinem Sprachcomputer zu kommunizieren, zum Beispiel mit meinem Körper-ABC. Und ich lerne immer weiter: neue Wörter, neue Themen, neue Fähigkeiten.
Bildung ist ein Recht – auch für Menschen mit Behinderung. Ich möchte teilhaben an Wissen und mein Können weiter ausbauen.
Ich lerne immer weiter.
Ich habe gelernt, mit dem Computer zu reden.
Und mit meinem Körper-ABC.
Ich lerne neue Wörter und neue Sachen.
Wie Lernen für mich gut geht
- Ich brauche Zeit und die passenden Methoden.
- Ich brauche Gegenüber, die mir etwas zutrauen.
- Ich brauche mein Kommunikationsmittel – damit ich Fragen stellen und antworten kann.
- Material in Einfacher Sprache und mit Bildern hilft mir.
So lerne ich gut:
Ich brauche Zeit.
Die Menschen trauen mir etwas zu.
Ich habe meinen Sprachcomputer dabei.
Einfache Sprache und Bilder helfen mir.
Beispiele: Was das bedeutet – und wie Assistenz hilft
Was die Behinderung in diesem Bereich bedeuten kann
- Lernmaterial ist oft nicht barrierefrei – ohne einfache Sprache, ohne Bilder, ohne Vorlesen.
- Im Unterricht oder Kurs mitzukommen und mitzureden ist erschwert.
- Beiträge und Prüfungen brauchen mehr Zeit und andere Formate.
Warum Kommunikation hier wichtig ist
- Lernen geht nur über Kommunikation: Fragen stellen, Antworten geben, im Kurs mitmachen, Aufgaben zeigen.
- Ich teile mich über meinen Sprachcomputer und mein Körper-ABC mit. Das gemeinsame „Dolmetschen“ (Ko-Konstruktion) – mitdenken und Vorschläge machen, während ich entscheide – kann ein normales Gegenüber meist nicht; das übernimmt meine qualifizierte, in Unterstützter Kommunikation geschulte Assistenz.
- So können Kursleitung und Mitlernende in ihrer Rolle bleiben. Wichtig ist nur, dass meine Assistenz mich und meine Themen gut kennt (Kontext) und sich Zeit nimmt.
Wie Unterstützung durch Assistenz aussehen kann
- Material zugänglich machen: einfache Sprache, Bilder, Vorlesen.
- Im Kurs begleiten und die Kommunikation unterstützen.
- Mehr Zeit und passende Methoden ermöglichen.
- Beim Bedienen des Sprachcomputers helfen.
Was die Behinderung bedeuten kann:
Lernmaterial ist oft nicht barrierefrei.
Mitkommen im Kurs ist schwer.
Prüfungen brauchen mehr Zeit.
Kommunikation:
Ich rede mit meinem Sprachcomputer und mit meinem Körper-ABC.
Das Mitdenken und Übersetzen ist schwer.
Das macht meine Assistenz. Sie kann Unterstützte Kommunikation gut.
Die Kursleitung und andere müssen das nicht können.
Wie Assistenz hilft:
Material einfach machen.
Im Kurs begleiten.
Mehr Zeit geben.
Beim Computer helfen.