Freizeit

Was ich in meiner freien Zeit gerne mache – und was mir gut tut.

Aquarell: ein gestreifter Liegestuhl
Nele Diercks im Rollstuhl in den Bergen, im Hintergrund ein Bergpanorama
Raus in die Natur – das gehört für mich zur Freizeit.

Meine Freizeit

Freizeit ist für mich genauso wichtig wie für alle anderen Menschen. In meiner freien Zeit tue ich Dinge, die mir Freude machen und bei denen ich unter Menschen bin. Damit das geht, ist meine Assistenz dabei – sie macht meine Freizeit erst möglich.

Am liebsten bin ich draußen und unterwegs: Ich wandere mit meinem Rollstuhl, fahre Rollstuhlfahrrad und besuche meine Familie auf Baltrum. Ich gehe gerne ins Kino und lese Bilderbücher in Kindergärten vor.

Freizeit ist mir wichtig.
Ich mache Dinge, die mir Freude machen.
Meine Assistenz ist dabei.
Dann kann ich vieles machen.

Was mir Spaß macht

  • Draußen wandern und Rollstuhlfahrrad fahren
  • Meine Familie auf Baltrum besuchen
  • Ins Kino gehen
  • Bilderbücher in Kindergärten vorlesen
  • Theater spielen und Märchen erleben
  • Unter Menschen sein und Neues entdecken

Das mache ich gerne:
Wandern und Rollstuhlfahrrad fahren.
Meine Familie besuchen.
Ins Kino gehen.
Bilderbücher vorlesen.
Theater spielen.

Mehr aus meiner Freizeit

Einige meiner liebsten Aktivitäten habe ich ausführlicher beschrieben:

Beispiele: Was das bedeutet – und wie Assistenz hilft

Was die Behinderung in diesem Bereich bedeuten kann

  • Spontane Unternehmungen sind schwer – vieles muss geplant und begleitet werden.
  • Viele Orte sind nicht zugänglich: Stufen, enge Räume, fehlende Toiletten.
  • Ohne Begleitung bleibt man bei Hobbys und Ausflügen oft außen vor.

Warum Kommunikation hier wichtig ist

  • In der Freizeit muss ich auswählen, was ich unternehmen möchte, und mich mit anderen verständigen – mitreden und dabei sein.
  • Ich teile mich über meinen Sprachcomputer und mein Körper-ABC mit. Das gemeinsame „Dolmetschen“ (Ko-Konstruktion) – mitdenken und Vorschläge machen, während ich entscheide – kann ein normales Gegenüber meist nicht; das übernimmt meine qualifizierte, in Unterstützter Kommunikation geschulte Assistenz.
  • So können Freundinnen, Nachbarn und andere in ihrer Rolle bleiben. Wichtig ist nur, dass meine Assistenz mich und meine Themen gut kennt (Kontext) und sich Zeit nimmt.

Wie Lernen hier aussehen kann – und was dafür nötig ist

  • Ich lerne in der Freizeit Neues kennen: neue Hobbys, Spiele und Orte, die ich ausprobieren möchte.
  • Dafür brauche ich zugängliche Angebote, Zeit, Wiederholung und einfache Sprache.
  • Und ich brauche meinen Sprachcomputer und eine geduldige Person, die mir erklärt und mich selbst ausprobieren lässt.

Wie Unterstützung durch Assistenz aussehen kann

  • Ausflüge, Hobbys und Vereinsleben vorbereiten und begleiten.
  • In der Freizeit bei der Kommunikation unterstützen, z. B. im Café oder im Verein.
  • Hilfsmittel mitnehmen und bedienen.
  • So viel Spontaneität wie möglich ermöglichen.

Was die Behinderung bedeuten kann:
Spontane Sachen sind schwer.
Viele Orte sind nicht barrierefrei.
Ohne Hilfe bleibt man oft zu Hause.

Kommunikation:
Ich rede mit meinem Sprachcomputer und mit meinem Körper-ABC.
Das Mitdenken und Übersetzen ist schwer.
Das macht meine Assistenz. Sie kann Unterstützte Kommunikation gut.
Freunde und Nachbarn müssen das nicht können.

Lernen:
Ich lerne gerne Neues.
Zum Beispiel neue Hobbys und Spiele.
Dafür brauche ich Zeit und einfache Sprache.
Eine geduldige Person hilft mir.
Ich darf selbst ausprobieren.

Wie Assistenz hilft:
Ausflüge begleiten.
Beim Reden helfen.
Hilfsmittel mitnehmen.
Spontanes möglich machen.