Herausforderungen

Reden mit Unterstützter Kommunikation ist anders. Hier erkläre ich, was schwierig sein kann.

Aquarell: ein gewundener Weg, der zu einem warmen Sonnenaufgang hinauffuehrt

Warum Gespräche anders verlaufen

Normalerweise wechseln sich die Sprecher beim Reden ab. Bei mir ist das anders: Ich brauche mehr Zeit zum Antworten. Deshalb redet mein Gegenüber oft mehr und stellt mehr Fragen. Manchmal ergänzt meine Assistenz Wörter oder schlägt Wörter vor (das nennt man Ko-Konstruktion).

Beim Reden wechseln sich Menschen ab.
Bei mir dauert das Antworten länger.
Darum redet die andere Person oft mehr.

Das ist bei UK oft schwierig

  • Antworten brauchen länger
  • Lange Pausen gehören dazu
  • Häufige Verständnisfragen (Rück-Versicherung)
  • Das Vokabular auf Tafeln und Geräten ist begrenzt
  • Das Reden ist langsamer: oft nur 2 bis 25 Wörter pro Minute statt 120 bis 180
  • Nonverbale Signale wie Blickkontakt, Nicken oder Lächeln sind für andere oft schwerer zu erkennen
  • Das Gespräch zu führen ist schwieriger

Das ist oft schwierig:

  • Antworten dauern länger.
  • Es gibt lange Pausen.
  • Reden geht langsamer.
  • Es gibt viele Nachfragen.
  • Die Wörter auf dem Gerät sind begrenzt.
  • Meine Zeichen sind für andere oft schwer zu erkennen.
  • Ein Gespräch zu führen ist schwerer.

Warum sich der Aufwand lohnt

Unterstützte Kommunikation ist wichtig für Inklusion, Teilhabe und Selbstbestimmung. Wenn meine Gesprächspartner ein bisschen üben (Partner-Training), wird unser Reden viel besser. Gute Tipps stehen auf der Seite Gute Gesprächspartner.

UK ist trotzdem sehr wichtig.
Dann kann ich dabei sein.
Mit etwas Übung reden wir gut zusammen.