Teilhaben
Teilhabe heißt für mich: mitmachen und mitentscheiden.

Was Teilhabe bedeutet
Teilhabe heißt: Ich kann in der Gesellschaft mitmachen. Ich kann bei verschiedenen Sachen mitmachen. Und ich kann Sachen entscheiden.
Teilhabe heißt:
Ich kann mitmachen.
Ich kann dabei sein.
Ich kann entscheiden.
Die Teilhabekiste hilft mir
Ich arbeite mit der Teilhabekiste vom Institut für Personenzentrierte Hilfen. Das geht in drei Schritten:
1. Meine Wünsche: Ich werde gefragt: Was willst du? Ich drücke meine Wünsche und Ideen aus. Meine Wünsche und Ideen kann mir keiner nehmen – das entscheide nur ich.
2. Mein Hilfebedarf: Das Team überlegt mit mir, wo ich Unterstützung brauche und welche Art von Assistenz nötig ist.
3. Meine Assistenz: Meine Assistenz muss viel können und braucht viele Fähigkeiten. Wir überlegen, welche Ausbildung dazu passt.
Eine Hilfe heißt Teilhabekiste.
Sie hilft mir in 3 Schritten:
1. Ich sage, was ich will.
2. Wir schauen, wo ich Hilfe brauche.
3. Wir suchen die richtige Assistenz.
Darum ist Hilfe so wichtig
Ich brauche Hilfe. Dann kann ich mitmachen. Dann kann ich entscheiden. Dann kann ich selbst bestimmen.
Ich brauche Hilfe.
Dann kann ich mitmachen.
Dann bestimme ich selbst.
Beispiele: Was das bedeutet – und wie Assistenz hilft
Was die Behinderung in diesem Bereich bedeuten kann
- Mitmachen scheitert oft an Barrieren – baulichen, aber auch in den Köpfen.
- Spontane Teilnahme ist schwer; vieles muss vorbereitet werden.
- Ohne Assistenz bleibt man von vielem ausgeschlossen.
Warum Kommunikation hier wichtig ist
- Ohne Kommunikation kann ich mich nicht einbringen, nicht abstimmen und werde nicht gehört – Teilhabe und Mitbestimmung brauchen sie zwingend.
- Ich teile mich über meinen Sprachcomputer und mein Körper-ABC mit. Das gemeinsame „Dolmetschen“ (Ko-Konstruktion) – mitdenken und Vorschläge machen, während ich entscheide – kann ein normales Gegenüber meist nicht; das übernimmt meine qualifizierte, in Unterstützter Kommunikation geschulte Assistenz.
- So können die anderen in einer Gruppe oder Versammlung in ihrer Rolle bleiben. Wichtig ist nur, dass meine Assistenz mich und meine Themen gut kennt (Kontext) und sich Zeit nimmt – damit ich wirklich mitreden kann.
Wie Lernen hier aussehen kann – und was dafür nötig ist
- Ich lerne, mich einzubringen und meine Rechte zu nutzen; mein Umfeld lernt, Teilhabe wirklich zu ermöglichen.
- Dafür brauche ich zugängliche Informationen, einfache Sprache und genug Zeit.
- Wichtig sind mein Sprachcomputer und Menschen, die offen und geduldig sind.
Wie Unterstützung durch Assistenz aussehen kann
- Veranstaltungen und Treffen zugänglich machen und begleiten.
- Vor Ort bei der Kommunikation unterstützen.
- Dafür sorgen, dass die Person gefragt wird und mitentscheidet.
- Barrieren schon im Vorfeld klären.
Was die Behinderung bedeuten kann:
Barrieren machen das Mitmachen schwer.
Spontan dabei sein ist schwer.
Ohne Hilfe bleibt man oft draußen.
Kommunikation:
Ich rede mit meinem Sprachcomputer und mit meinem Körper-ABC.
Das Mitdenken und Übersetzen ist schwer.
Das macht meine Assistenz. Sie kann Unterstützte Kommunikation gut.
Die anderen in der Gruppe müssen das nicht können.
Lernen:
Ich lerne, mich einzubringen.
Ich brauche einfache Sprache.
Ich brauche Zeit und geduldige Menschen.
Wie Assistenz hilft:
Treffen zugänglich machen.
Beim Reden helfen.
Dafür sorgen, dass die Person gefragt wird.
Barrieren vorher klären.