Meine Behinderung
Wie meine Behinderung ist, wie ich rede und was ich brauche.
Wie ich lebe und wie ich rede.
Mehr erfahrenWas ist eine Behinderung? Und welche Behinderung habe ich? Hier erkläre ich es.

Die ICF ist ein Ordnungs-System der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO). ICF ist die Abkürzung für: Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit.
Eine Behinderung ist ein Problem mit der Gesundheit. Das Problem kann mit dem Körper sein. Oder das Problem kann mit dem Kopf sein. Aber auch die Umgebung von der Person ist wichtig. Die Umgebung kann das Problem größer machen. Oder die Umgebung kann das Problem kleiner machen.
Das finde ich gut: Wenn die Umgebung mir hilft, dann ist meine Behinderung kleiner. Zum Beispiel mit einem Sprachcomputer, mit einem Rollstuhl und mit geduldigen Menschen. Am wichtigsten ist für mich qualifizierte Assistenz: Mit ihr kann ich kommunizieren, teilhaben und aktiv sein – sie macht meine Behinderung im Alltag viel kleiner.
Ich selbst habe eine schwere Bewegungsstörung: Ich kann nicht greifen, nicht stehen oder laufen und nicht mit dem Mund sprechen, und ich brauche rund um die Uhr Assistenz. Was das genau heißt, erkläre ich unter Meine Behinderung.
Eine Behinderung ist ein Problem mit der Gesundheit.
Das Problem kann im Körper sein.
Oder im Kopf.
Auch die Umgebung ist wichtig.
Eine gute Umgebung hilft mir.
Dann ist meine Behinderung kleiner.
Am wichtigsten ist gute Assistenz.
Damit kann ich reden, mitmachen und aktiv sein.
Körper-Funktionen und Körper-Strukturen: Funktionen sind Sachen, die der Körper macht – zum Beispiel sich bewegen, sehen, hören oder sprechen. Strukturen sind Sachen, die der Körper hat – zum Beispiel Organe, Knochen und Muskeln. Wenn es hier Probleme gibt, kann man vielleicht nicht alles machen.
Aktivitäten: Aktivitäten sind Sachen, die eine Person tut. Wenn sie dabei Probleme hat, nennt man das Aktivitäts-Einschränkungen.
Teilhabe: Teilhabe heißt mitmachen. Wenn eine Person nicht mitmachen kann – weil sie krank ist oder weil es Probleme in der Umwelt gibt –, dann hat sie eine Einschränkung in der Teilhabe.
Umwelt-Faktoren: Das sind Sachen in der Umgebung: die physikalische Umgebung (wie ist es dort?), die soziale Umgebung (wie sind die Menschen?) und die einstellungsbezogene Umgebung (wie denken die Menschen?). Sie können eine Behinderung schlimmer oder besser machen.
Die ICF nennt wichtige Punkte:
Was der Körper macht und hat.
Was eine Person tut (Aktivitäten).
Ob eine Person mitmachen kann (Teilhabe).
Wie die Umgebung ist (Umwelt-Faktoren).
Eine gute Umgebung macht die Behinderung kleiner.
Das Besondere an der ICF: Behinderung ist nicht einfach eine Eigenschaft von mir. Sie entsteht erst im Zusammenspiel zwischen meiner Gesundheit, dem, was ich tue und woran ich teilhabe, und meiner Umgebung. Alle Teile beeinflussen sich gegenseitig – in beide Richtungen. Deshalb kann eine gute Umgebung, zum Beispiel qualifizierte Assistenz, meine Behinderung kleiner machen.
Bei der ICF hängt alles zusammen.
Meine Gesundheit, was ich tue, und meine Umgebung.
Alle Teile wirken aufeinander.
Eine gute Umgebung macht die Behinderung kleiner.
Das Bundes-Teilhabe-Gesetz (kurz: BTHG) ist ein Gesetz in Deutschland. Es soll Menschen mit Behinderung helfen: Sie sollen selbst über ihr Leben bestimmen und überall mitmachen können. Das Gesetz kommt aus der UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Im BTHG steht: Menschen mit Behinderung haben Probleme, die körperlich, seelisch, geistig oder bei den Sinnen sein können. Wenn diese Probleme länger als sechs Monate dauern und das Mitmachen in der Gesellschaft erschweren, spricht das Gesetz von einer Behinderung.
Das BTHG ist ein Gesetz in Deutschland.
Es hilft Menschen mit Behinderung.
Sie sollen selbst bestimmen.
Und sie sollen überall mitmachen.
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