Unterstützte Kommunikation verstehen
Die wichtigsten Punkte zu meiner Kommunikation – und wie Sie ein guter Gesprächspartner werden.

Auf dieser Seite fasse ich das Wichtigste zusammen: Was Unterstützte Kommunikation ist, wie ich auf mehreren Wegen spreche, wie wir meine Sätze gemeinsam bauen, wie meine Assistenz mich als Gerüst stützt – und wie Sie mir ein guter Gesprächspartner werden. Zu jedem Thema gibt es bei mir auch eine ausführliche Seite.
Auf dieser Seite steht das Wichtigste über Unterstützte Kommunikation.
So spreche ich.
So bauen wir Sätze zusammen.
So hilft mir meine Assistenz.
So werden Sie ein guter Gesprächspartner.
Zu jedem Thema gibt es eine eigene Seite.
1. Wer ich bin: meine Behinderung
Ich habe eine Körperbehinderung. Ich kann meine Muskeln nicht so steuern, wie ich möchte. Deshalb kann ich nicht mit dem Mund sprechen und meine Hände nicht gezielt benutzen. Mit dem Kopf, den Augen und meinem Sprachcomputer zeige ich, was ich meine. Mein Verstand ist völlig in Ordnung – ich verstehe alles.
Wichtigster Punkt: Reden Sie ganz normal mit mir – wie mit jeder erwachsenen Frau. Bitte nicht schreien und nicht in Babysprache. Und bitte fassen Sie mich nicht ungefragt an. Und keine Sorge, wenn Sie unsicher sind: Meine Assistenz ist dabei und begleitet das Gespräch – sie unterstützt mich und hilft auch Ihnen weiter.
Ich habe eine Körper-Behinderung.
Ich kann meine Muskeln nicht gut steuern.
Darum spreche ich nicht mit dem Mund.
Und ich kann meine Hände nicht gut benutzen.
Ich zeige mit Kopf und Augen, was ich meine.
Mein Kopf arbeitet ganz normal.
Ich verstehe alles.
Bitte reden Sie ganz normal mit mir.
Bitte nicht schreien.
Und bitte fassen Sie mich nicht einfach an.
Fragen Sie mich vorher.
Haben Sie keine Sorge.
Meine Assistenz ist dabei.
Meine Assistenz hilft beim Gespräch.

2. Was ist Unterstützte Kommunikation?
Manche Menschen können nicht mit dem Mund sprechen – wegen einer Behinderung, Krankheit oder nach einem Unfall. Mit Unterstützter Kommunikation (kurz: UK) können sie sich trotzdem mitteilen. UK ist nicht nur ein Gerät, sondern drei Dinge zusammen: Methoden, Hilfsmittel und vor allem die Haltung der Gesprächspartner.
Wichtigster Punkt: UK gelingt nur im Zusammenspiel. Das beste Gerät nützt nichts ohne ein Gegenüber, das Zeit lässt und mitdenkt.
Manche Menschen können nicht mit dem Mund sprechen.
Sie sprechen mit Unterstützter Kommunikation.
Kurz sagt man: UK.
UK ist mehr als ein Gerät.
Wichtig sind auch gute Gesprächspartner.
Sie müssen Zeit haben und mitdenken.

3. Wie ich kommuniziere: auf mehreren Wegen
Ich verstehe alles, was gesprochen wird, kann aber nicht mit dem Mund sprechen und meine Muskeln nicht gezielt bewegen. Deshalb rede ich auf mehreren Wegen gleichzeitig – das nennt man multimodal:
- Sprachcomputer mit Augensteuerung: Ich gebe Anfangsbuchstaben ein, wähle aus Wortvorschlägen, der Computer spricht. Mein Vokabular heißt Scripo Pro. (Mein Sprachcomputer)
- Körper-ABC: Laute und Körper-Zeichen für Buchstaben – ganz ohne Gerät. (Mein Körper-ABC)
- Blick, Mimik, Laute und Bewegungen: Auch das sind echte Äußerungen.
Alle diese Wege stehen mir immer zur Verfügung. Mein Sprachcomputer ist nicht nur für schwierige Momente da – er ist immer betriebsbereit. Und meine Assistenz mit Körper-ABC, Ko-Konstruktion und Partnerstrategien ist ebenso jederzeit da. Ich wähle selbst, welches Mittel bei welcher Person, welchem Thema und in welcher Situation passt. Diese freie Wahl ist Selbstbestimmung.
Wichtigster Punkt: Alle meine Äußerungen zählen – nicht nur das, was über den Computer kommt. Der rote Faden durch alle Wege ist der erste Buchstabe.
Ich verstehe alles, was gesprochen wird.
Aber ich kann nicht mit dem Mund sprechen.
Darum rede ich auf mehreren Wegen:
• mit dem Sprach-Computer und den Augen
• mit meinem Körper-ABC
• mit Blick, Lauten und Bewegungen
Alle Wege sind immer da.
Mein Sprach-Computer ist immer bereit.
Nicht nur, wenn es schwierig ist.
Auch meine Assistenz ist immer da.
Ich wähle selbst:
Welches Mittel passt gerade?
Bei wem und bei welchem Thema?
Das bestimme ich selbst.
Das ist Selbstbestimmung.
Alle meine Zeichen sind wichtig.
Bitte achten Sie auf alles.

4. Wenn ich schreibe: bitte warten Sie
Beim Schreiben brauche ich Ruhe und etwas Zeit. Wie es abläuft, hängt vom Weg ab.
Mit dem Körper-ABC: Ich zeige die Buchstaben nacheinander. Mein Gegenüber spricht jeden Buchstaben laut mit und schlägt dann passende Wörter vor. So kann ich prüfen, ob alles richtig verstanden wurde, und Ja oder Nein sagen.
Mit dem Sprachcomputer: Dann schaue ich auf den Bildschirm und tippe mit den Augen. Für andere sieht das oft so aus, als wäre ich „aus dem Kontakt“ – aber ich schreibe gerade. Man hört mein Wort sogar zweimal: einmal beim Tippen und noch einmal, wenn ich „Alles lesen“ wähle und das ganze Mitteilungsfenster vorgelesen wird. Erst dann ist mein Satz fertig.
Wichtigster Punkt: Wenn ich auf den Bildschirm schaue, bin ich nicht weg – ich schreibe. Bitte warten Sie, bis das Mitteilungsfenster vorgelesen ist. Erst dann fragen Sie nach, schlagen vor und unterstützen.
Beim Schreiben brauche ich Zeit.
Mit dem Körper-ABC:
Ich zeige die Buchstaben.
Mein Gegenüber sagt jeden Buchstaben laut.
Dann schlägt es Wörter vor.
Ich sage: richtig oder falsch.
Mit dem Sprach-Computer:
Ich schaue auf den Bildschirm.
Es sieht aus, als wäre ich weg.
Aber ich schreibe gerade.
Bitte warten Sie.
Man hört mein Wort zweimal:
Einmal beim Tippen.
Und einmal, wenn ich „Alles lesen“ wähle.
Dann ist mein Satz fertig.
Erst dann fragen Sie nach.

5. Ko-Konstruktion: gemeinsam bauen, ich entscheide
Oft spreche ich nicht allein. Mein Gegenüber und ich bauen meine Aussage gemeinsam – Schritt für Schritt:
- Ich gebe den Anfangsbuchstaben des wichtigsten Wortes (über mein Körper-ABC).
- Mein Gegenüber denkt mit: Welches Wort passt zur Situation?
- Es macht einen Vorschlag – immer als Frage: „Meinst du Müsli?“
- Ich wähle: Ja oder Nein, mit Laut oder Blick. Für längere Inhalte wechsle ich an den Sprachcomputer.
- Zum Schluss sichern wir ab: „Habe ich dich richtig verstanden?“
Wichtigster Punkt: Die Entscheidung bleibt immer bei mir. Mein Gegenüber hilft mir, Worte zu finden – es spricht nicht an meiner Stelle. Auch „Nein“ ist eine wichtige Antwort.
Mehr dazu: Ko-Konstruktion und Ko-Konstruktion üben.
Oft baue ich meine Sätze nicht allein.
Mein Gegenüber hilft mir dabei.
1. Ich zeige den ersten Buchstaben.
2. Mein Gegenüber denkt mit.
3. Mein Gegenüber fragt: „Meinst du das?“
4. Ich sage Ja oder Nein.
5. So bauen wir Wort für Wort.
Ich entscheide. Immer.
Niemand sagt meinen Satz für mich.

6. Mit einer Skala fragen: von 0 bis 10
Manchmal reicht Ja oder Nein nicht. Dann hilft eine Skala von 0 bis 10. Wichtig ist die Reihenfolge: Sagen Sie mir zuerst, worum es geht – dann frage ich mich zu einer Zahl.
Beispiel: „Wie stark sind deine Schmerzen? 0 heißt: gar keine. 10 heißt: ganz stark.“ Dann zeige ich zum Beispiel auf die Sieben.
Warum das besser ist als nur Ja/Nein: Bei Ja/Nein müssten Sie viele Fragen hintereinander stellen („Tut es weh? Sehr weh? Ein bisschen?“). Mit der Skala sage ich in einem Schritt, wie viel. Ich kann abstufen – nicht nur „ja“ oder „nein“, sondern auch „ein bisschen“ oder „sehr“. So bestimme ich die Antwort genauer selbst.
So eine Skala passt für vieles:
- „Wie gut geht es dir heute? 0 gar nicht gut, 10 sehr gut.“
- „Wie gern möchtest du das? 0 gar nicht, 10 sehr gern.“
- „Wie müde bist du gerade?“
Wichtigster Punkt: Erst sagen, worum es geht – dann die Skala. So kann ich genau abstufen, wie viel oder wie stark etwas ist. Das sagt viel mehr als nur Ja oder Nein.
Manchmal reicht Ja oder Nein nicht.
Dann nehmen wir eine Skala.
Die Skala geht von 0 bis 10.
Sagen Sie mir zuerst, worum es geht.
Dann zeige ich eine Zahl.
Ein Beispiel:
Sie fragen: Wie stark sind deine Schmerzen?
0 heißt: gar nicht.
10 heißt: ganz stark.
Ich zeige die Zahl Sieben.
Die Skala ist besser als nur Ja oder Nein.
Ich kann genau sagen, wie viel.
Nicht nur ja oder nein.
Auch „ein bisschen“ oder „sehr“.

7. Kontextwissen: die unsichtbare Voraussetzung
Ich kann mir Informationen nicht selbst beschaffen – nicht mal eben hingehen, nachsehen oder mir einen Überblick verschaffen. Wer eine sinnvolle Antwort von mir möchte, muss mir den Kontext mitliefern: erst sagen, worum es geht, dann einzelne klare Fragen stellen und mir die nötigen Informationen geben.
Beispiel: „Was möchtest du anziehen?“ kann ich erst beantworten, wenn ich auch weiß: Gehen wir raus? Wie ist das Wetter?
Wichtigster Punkt: Eine gute Frage enthält schon die nötigen Infos. Kontext geben ist kein Vorsagen – es ist die Bedingung dafür, dass ich selbst entscheiden kann.
Ich kann mir Infos nicht selbst holen.
Darum brauche ich Ihre Hilfe.
Sagen Sie mir zuerst, worum es geht.
Geben Sie mir alle wichtigen Infos.
Dann kann ich antworten.
Ein Beispiel:
Sie fragen: Was möchtest du anziehen?
Sagen Sie mir auch: Gehen wir raus?
Wie ist das Wetter?

8. Meine Assistenz: mein Gerüst
Ich lebe mit qualifizierter Assistenz. Sie ist wie ein Gerüst: Sie stützt mich, damit ich mein Leben selbst gestalten kann – in allen Lebensbereichen.
- Assistenz hilft mir bei der Kommunikation – sie kennt mein Körper-ABC, meinen Sprachcomputer und die Partnerstrategien weiter unten.
- Assistenz hilft mir bei der Teilhabe – zu Hause, bei der Arbeit, in der Freizeit, unterwegs.
- Assistenz hilft mir bei meinen Aktivitäten – ich entscheide, sie unterstützt.
Wichtigster Punkt: Das Gerüst bleibt da – es wird nicht abgebaut. Wie viel Stütze ich gerade brauche, bestimme ich selbst.
Mehr dazu: Was gute Assistenz ausmacht.
Ich habe Assistenz.
Meine Assistenz ist gut ausgebildet.
Sie ist wie ein Gerüst: Sie stützt mich.
So kann ich mein Leben selbst gestalten.
Assistenz hilft mir beim Reden.
Assistenz hilft mir beim Mitmachen.
Zu Hause, bei der Arbeit und in der Freizeit.
Ich entscheide. Die Assistenz hilft.
Das Gerüst bleibt immer da.
Wie viel Hilfe ich brauche, bestimme ich selbst.

9. Partnerstrategien
Diese Strategien stammen aus der Forschung zur Schulung von Kommunikationspartnern – sie gehören zu den am besten belegten Hilfen in der UK. Niemand muss als guter Gesprächspartner geboren sein: man kann es lernen. Meine qualifizierte Assistenz ist in diesen Strategien geschult.
- Modellieren – das Kommunikationsmittel selbst mitnutzen/vormachen, ohne eine Antwort zu verlangen.
- Abwarten – die Pause aushalten (innerlich bis 10–30 zählen).
- So wenig Hilfe wie möglich – Hilfe in Stufen, nur so viel wie nötig.
- Offene Fragen – „Was möchtest du?“ statt nur Ja/Nein.
- Nicht vorwegnehmen – meinen Satz nicht für mich beenden; raten nur als Frage.
- Kompetenz zutrauen – altersgerecht und direkt mit mir sprechen.
- Mitteilen statt abfragen – erzählen und kommentieren statt Testfragen.
- Raum zum Anfangen geben – Lücken lassen, nicht alles für mich erledigen.
- Laut bestätigen & mitschreiben – jeden Buchstaben zurückmelden, Ja/Nein abwarten.
- Aufgreifen und erweitern – mein Wort aufnehmen und einen Schritt weiterbauen.
- Kommunikationsmittel bereithalten – Sprachcomputer an, geladen und in Reichweite.
Auf eine Kurzformel gebracht – drei Grundregeln: Abwarten → Zusammenfassen → Vergewissern.
Grundlage u. a.: Kent-Walsh & McNaughton; O’Neill, Light & Pope (2018); Boenisch & Sachse (Uni Köln).
Diese Dinge helfen mir beim Reden.
Jeder kann das lernen.
Meine Assistenz kann das gut.
• Machen Sie es selbst vor.
• Warten Sie ab. Geben Sie mir Zeit.
• Helfen Sie nur so viel wie nötig.
• Stellen Sie offene Fragen.
• Sagen Sie meinen Satz nicht für mich.
• Trauen Sie mir etwas zu.
• Erzählen Sie mit. Fragen Sie mich nicht ab.
• Lassen Sie mir Raum zum Anfangen.
• Sagen Sie jeden Buchstaben laut.
• Nehmen Sie mein Wort auf und bauen Sie weiter.
• Mein Sprach-Computer muss bereit sein.
Kurz: Warten. Zusammenfassen. Nachfragen.

10. So werden Sie ein guter Gesprächspartner
Haltung zuerst, Technik danach. Zwei Dinge sind mir besonders wichtig:
- Alle Äußerungen zählen – achten Sie auf Blick, Mimik, Laute und Bewegungen, nicht nur auf das Gerät.
- Treu dolmetschen – wenn meine Assistenz meine Worte hörbar macht, gibt sie sie wortgetreu und neutral weiter, ohne etwas hinzuzufügen, wegzulassen oder zu deuten. So bleibt es meine Aussage.
Dazu hilft mir: Zeit haben und sich Zeit lassen, warten können (lange Pausen sind okay), aufmerksam und interessiert sein, ehrlich zugeben, wenn man nicht weiterkommt, geduldig und respektvoll sein, Augenkontakt halten, einfach und klar sprechen. Und ganz praktisch: nicht ungefragt anfassen und direkt mit mir reden – nicht in der dritten Person über mich.
Wichtigster Punkt: Gute Gesprächspartner geben mir die Mitteilungsmacht zurück. Das ist erlernbar – und die wirksamste Hilfe überhaupt.
Ausführlich: Gute Gesprächspartner.
Wichtig ist eine gute Haltung.
Zwei Dinge sind mir besonders wichtig:
1. Alle meine Zeichen zählen.
Achten Sie auf Blick, Laute und Bewegungen.
2. Treu dolmetschen.
Meine Assistenz sagt genau das weiter, was ich sage.
Sie fügt nichts hinzu und lässt nichts weg.
Bitte fassen Sie mich nicht einfach an.
Reden Sie direkt mit mir.

11. Meine Rechte in der Kommunikation
Alles auf dieser Seite hat einen Grund: Ich habe – wie jeder Mensch – ein Recht auf Kommunikation. Diese zwölf Rechte fassen es zusammen – mit einer kurzen Erklärung, was sie für mich bedeuten:
Ich habe das Recht auf Respekt.
Das bedeutet: Ich bin eine erwachsene Frau. Bitte begegnen Sie mir mit dem gleichen Respekt wie jedem anderen Menschen.
Das bedeutet:
Ich bin erwachsen.
Behandeln Sie mich gut.
Ich habe das Recht, auf meine eigene Weise zu kommunizieren.
Das bedeutet: Ich spreche mit Sprachcomputer, Körper-ABC, Blick und Lauten – alle diese Wege sind gültig.
Das bedeutet:
Ich rede auf meine Weise.
Alle meine Wege zählen.
Ich habe das Recht, direkt angesprochen zu werden.
Das bedeutet: Reden Sie mit mir – nicht über mich und nicht nur mit meiner Assistenz.
Das bedeutet:
Reden Sie direkt mit mir.
Ich habe das Recht, gehört zu werden und eine Antwort zu bekommen.
Das bedeutet: Wenn ich etwas sage, hören Sie mir zu und geben Sie mir eine Antwort.
Das bedeutet:
Hören Sie mir zu.
Und antworten Sie mir.
Ich habe das Recht, immer dabei zu sein.
Das bedeutet: Ich gehöre dazu – bei Gesprächen, Entscheidungen und im Alltag.
Das bedeutet:
Ich bin immer dabei.
Ich habe das Recht auf Freundschaften.
Das bedeutet: Ich darf Freundinnen und Freunde haben und meine Beziehungen selbst gestalten.
Das bedeutet:
Ich darf Freunde haben.
Ich habe das Recht zu wissen, wer da ist und was passiert.
Das bedeutet: Sagen Sie mir, wer im Raum ist und was gerade passiert.
Das bedeutet:
Sagen Sie mir, wer da ist.
Und was passiert.
Ich habe das Recht, um Dinge zu bitten und „Nein“ zu sagen.
Das bedeutet: Ich darf um Dinge bitten – und ich darf genauso „Nein“ sagen.
Das bedeutet:
Ich darf bitten.
Und ich darf Nein sagen.
Ich habe das Recht zu sagen, was ich fühle und denke.
Das bedeutet: Ich habe Gefühle und eine eigene Meinung – und ich darf beides zeigen.
Das bedeutet:
Ich sage, was ich fühle und denke.
Ich habe das Recht, echte Entscheidungen zu treffen.
Das bedeutet: Ich treffe echte Entscheidungen über mein Leben – nicht nur zum Schein.
Das bedeutet:
Ich entscheide selbst.
Wirklich.
Ich habe das Recht zu lernen, wie ich kommuniziere – und Hilfe zu bekommen.
Das bedeutet: Ich darf immer weiter lernen, wie ich kommuniziere – und Unterstützung dabei bekommen.
Das bedeutet:
Ich darf lernen, wie ich rede.
Und Hilfe bekommen.
Ich habe das Recht, meine Kommunikationsmittel jederzeit dabei zu haben.
Das bedeutet: Mein Sprachcomputer und meine anderen Kommunikationsmittel müssen immer bei mir und bereit sein.
Das bedeutet:
Meine Kommunikationsmittel sind immer dabei.
Wichtigster Punkt: Kommunikation ist ein Menschenrecht – für alle Menschen, mit jeder Art zu sprechen.
Nach der Communication Bill of Rights des National Joint Committee (3. Auflage 2024); barrierearme Fassung von Kate Ahern, AAC Voices (2026).
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